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Willkommen auf meiner HiFi-Seite.

In meinem Aufnahmeratgeber, der sich inzwischen gut etabliert hat und regen Zuspruch findet, gibt es hoffentlich nützliche Tipps für denjenigen, der nicht so recht weiß, welches das richtige Gerät für ihn ist.

In letzter Zeit stoße ich immer wieder auf Fragen zum Thema Surround und stelle fest, dass die Antworten dazu zum Teil absolut haarsträubend sind. Ich habe mich daher entschlossen diesem Thema noch vor Start des geplanten HiFi-Ratgebers ein Kapitel zu widmen. Auch gibt es in diesem Bereich meine persönlichen DVD-Tipps.

Und dann gibt es natürlich Bilder und Infos von und zu meiner eigenen Anlage. Dieser Bereich wird wohl in Zukunft noch etwas ausgebaut, mit zum Teil "historischen" Bildern, die aber erst noch aufbereitet werden müssen.

Absolut neu: Ab sofort kann JEDER hier sein liebstes HiFi-Gerät in der Galerie ausstellen. Sei es ein historisches, ein toller Selbstbau oder einfach nur ein besonders schönes. Alles was Ihr braucht ist ein Bild, das auf einem Webserver liegt. Wenn Ihr keinen eigenen Webspace habt, so könnt Ihr mir auch einfach ein Bild per Mail zusenden, ich baue das dann ein!

Schon eine Weile dabei ist eine Linkliste, in die sich jeder eintragen kann, der eine Seite zum Thema HiFi und/oder Surround/Heimkino hat oder kennt.

Und wer sich nicht durch die gesamte Reichelt-Online-Welt kämpfen möchte (was schade wäre), kann ab sofort auch folgenden Link nutzten um hierher zu kommen: http://www.hifi-privat.de.

Über einen Eintrag in unser Gästebuch freuen wir uns übrigens auch immer.

Wer schon über diese Adresse gekommen ist, darf natürlich auch gerne noch Reichelt-Online besuchen! Viel Spaß!


Wer jetzt noch wissen möchte, wenn sich hier Neues tut, kann sich einfach per eMail für den Newsletter anmelden.

Über Kommentare oder Anregungen (Mailadresse im Impressum), auch im Hinblick auf eventuell gewünschte Themen freue ich mich jederzeit. Bitte aber keine Mail-Anfragen für technischen Support. Dafür bitte das Forum nutzen!



DAT

Digital Audio Tape. Das digitale Aufzeichnungssystem, das auch die Profis benutzen. Darüber hinaus wird es auch im Computerbereich für Datensicherungszwecke benutzt. Die kompakte Kassettenform wird durch die dem Videorekorder ähnliche Schrägspurtechnik mit rotierendem Kopf möglich. Alles nur viel kleiner.

Der Klang: Bei digitalen Kopien (ohne Umweg über die Analog-nach-Digital-Wandlung) nach Meinung vieler Hörer (auch meiner) besserer Klang als das CD-Original. Eine Erklärung für dieses Phänomen könnte folgendes sein: Durch eigene Neutaktung des Digital-Signals und dadurch reduzierten Jitter ist der Klang, speziell von akustischen Instrumenten und Stimmen deutlich natürlicher. Eventuell vorhandene "digitale" Härte verschwindet, auch gegenüber sehr guten CD-Spielern. Zumindest ist das mein Höreindruck, den auch andere bestätigen. Allerdings gibt es auch eine Hörerschaft die hier keinen Unterschied hört und die Jittertheorie energisch bestreitet.

Vorteile: Hervorragender Klang bei Digitalkopien, auch Kopien von der guten alten Schallplatte lassen sich kaum vom Original unterscheiden. Bei Halfspeed Laufzeiten bis zu 6 Stunden. Die Klangqualität ist dabei immer noch sehr gut. Preisgünstige Bänder, es dürfen auch die aus der Computerabteilung sein. Mobilrekorder sind ebenfalls erhältlich, durch Ihre Größe taugen sie allerdings in erster Linie für den ambitionierten Aufnahmeamateur, denn als Walkman.

Nachteile: Leider in die Ecke der Profis und absoluten Fans abgedrängt. Dadurch nur eingeschränkte Verfügbarkeit von Geräten. Heimgeräte werden auf jeden Fall noch von Sony und Pioneer angeboten. Eingeschränkter Mobilbetrieb im herkömmlichen Sinn. Auch das Angebot an Bändern geht merklich zurück, da auch im Computerbereich DAT nicht mehr State Of The Art ist.

Komfort: Je nach Gerät werden CD-Indizes übernommen, auf jeden Fall kann man sie manuell setzen, löschen und neu durchnumerieren. Diese Indizes lassen sich dann direkt ansteuern. Durch die kurze Bandlänge sind die Zugriffszeiten für ein Bandgerät sensationell schnell.

Haltbarkeit der Aufnahmen: Wenn die Bänder vernünftig verwahrt und behandelt werden, gibt's keinerlei Probleme, meine sind noch alle bestens.

Fazit: Wer auf höchste Klangqualität, verbunden mit der Möglichkeit langer Laufzeiten Wert legt und nicht unbedingt für den Mobilbetrieb aufnehmen will, sollte schnell zugreifen, sich mit Bändern eindecken und sich über den Klang freuen.

DCC

Phillips Versuch der Kompaktkassette die Digitalis beizubringen. Man ermöglichte die Wiedergabe der alten analogen Bänder und ließ digital mit Datenreduktion aufnehmen. Komfort siehe Kompaktkassette.

Klang: Bei Eigenaufnahmen schon sehr gut. Die Frage war eigentlich nur: wer wollte so was haben? Die Antwort: keiner!

Deshalb gibt's das auch nicht mehr!

Fazit: Wo's nichts mehr gibt, kann man auch nichts falsches kaufen.

MD

Die Mini Disc. Wie bei der DCC eine digitale Aufzeichnung mit Datenreduktion. Damit's trotzdem gut klingt werkelt ein System namens ATRAC. Neueste Geräte lassen sich auch über Computerschnittstellen mit Musik, auch im MP3-Format versorgen.

Der Klang: Mit den neuesten Geräten schon richtiges HiFi, dem guten alten Kassettenrekorder allemal überlegen. Zum CD-Original meist minimal eingeschränkte Dynamik und die Tendenz zu leicht harschem Klang, was aber nur über sehr gute Anlagen eine Rolle spielt.

Komfort: Je nach Gerät und Ausstattung sehr gut bis hervorragend. Bei Digitalkopien meistens nur Syncrostart drücken und den Rest erledigt der Recorder. Bei Analogaufnahmen muss man halt manuell aussteuern. CD-Indizes werden übernommen. Zusätzlich kann man Disc-Titel und Track-Titel erfassen, die Tracks beliebig sortieren und auch mitten aus der Aufnahme ein Stück löschen und ein neues Stück an beliebiger Stelle einfügen. Eine Datenorganisation ähnlich einer Diskette macht es möglich.

Vorteile: Extrem handliches Format (kleiner als eine 3,5" Diskette), preiswerte Hardware (Heim-Einzelkomponenten schon unter EUR 150,--), als Walkman und auch Walk-Rekorder verfügbar (meist auch mit Mikrofon-Anschluß), auch die kleinen Plastiktürmchen und Gettoblaster gibt's schon damit. Erste Autoradios sind auch verfügbar, diese können teilweise sowohl CD als auch MD schlucken.

Haltbarkeit der Aufnahmen: Bisher keine Verschleißerscheinungen bekannt.

Nachteile: Durch Datenreduktion gegenüber CD minimal schlechtere Klangqualität, bei den Mobilrecordern zumindestens beim manuellen analog Aufnehmen etwas fummelige Bedienung. In Flugzeugen ist die Nutzung derzeit untersagt, da Laser-betrieben. Das MP3-System ist weit verbreiteter und droht der MD den Rang abzulaufen. Z.B. Sony steuert da aber mit dem Net-MD, der auch MP3 beherrscht und dem Hi-MD welcher wiederum höhere Klangqualität verspricht gegen.

Fazit: Für den Mobilbetrieb ein hervorragendes System, welches mit entsprechendem Heimequipement auch an der heimischen Anlage einen guten Klang liefert, der für die meisten Fälle absolut ausreichen dürfte.

Darüber hinaus ein super Komfort. Für absolute HiFi-Enthusiasten oder gar High-Ender allerdings nur für den mobilen Einsatz zu empfehlen.

CD-R

Die CD zum Aufnehmen. Als erstes muss man hier die unterschiedliche Hardware betrachten. Es gibt CD-Rekorder aus dem HiFi-Bereich und natürlich die Computer CD-Brenner. Trotz anderslautender Testberichte war in meinem Umfeld noch niemand in der Lage die CD-Brenner Kopien vom CD-Original zu unterscheiden. Ob die reinen HiFi-CD-Rekorder wirklich besser sind wage ich daher zu bezweifeln. Die Entscheidung für das eine oder andere Gerät liegt sicherlich in ganz anderen Bereichen.

1) Hat man keinen PC fällt der Brenner ohnehin aus, für den, der hier liest stellt das aber wohl kein Problem dar.

2) Einfacheres Handling bietet sicherlich der HiFi-Rekorder

3) Mit dem CD-Brenner lassen sich viel mehr Dinge anstellen. Durch das Kopieren auf den PC kann man die Sound-Dateien mit entsprechender Software manipulieren und dann erst brennen (so kann man z.B. Knackser und Rauschen filtern)

Klang: Entspricht einfach der originalen CD.

Vorteile: Neben guter Klangqualität hat man ein Medium was sich nahezu überall abspielen lässt, da die CDs auf jedem handelsüblichen CD-Player abgespielt werden können, auch CD-Walkmen und Auto-Wechsler. Bei der Computervariante ist sogar eine Nachbearbeitung möglich.

Nachteile: Man kann die Dinger nicht wieder löschen! Weder ganz noch teilweise. Einige (ältere) DVD-Player können die selbstgemachten nicht lesen! Beim Kauf darauf achten. Bei der Variante PC-Brenner stellt sich bei neuen CDs zunehmend der Kopierschutz in den Weg, welcher auch per aktuellen Urheberrechts Gesetz nicht umgangen werden darf! Bitte beachten! Für ältere CDs oder gar die Überspielung der alten LPs auf CD stellt das aber kein Problem dar.

NEU: Ein einfaches Programm um über die Soundkarte analoges Material aufzunehmen oder auch (nicht kopiergeschützte) CDs zu rippen, egal ob als Wave, MP3 oder Ogg-Vorbis findet Ihr absofort zum Download hier: No°23 Rekorder.

Das Programm ist eine einfache .exe Datei, die direkt ausgeführt werden kann - es braucht nichts installiert werden!

Komfort: Beim CD-Brenner abhängig von der eingesetzten Software, bei den HiFi-Geräten eigentlich alles was man sich so wünscht.

Haltbarkeit: Allgemein kein Verfallsdatum bekannt. Vereinzelt habe ich aber Meldungen erhalten, dass je nach verwendetem Rohling nach gewisser Zeit Datenverluste auftreten (manche werden blind und sind nicht mehr auszulesen, andere produzieren plötzlich knacksende Aussetzer). Man sollte daher auf gute Qualität der Rohlinge und sorgfältige Lagerung achten.

Fazit: Wer schon einen CD-Brenner hat, sollte sich ruhig mal eine CD brennen. Allgemein halte ich die HiFi-CD-Rekorder für ziemlich sinnlos, die Aufnahmen lassen sich nicht löschen, klanglich gibt's mit DAT gleichwertiges bzw. sogar besseres, für den Mobilbetrieb ist die MD oder MP3 viel besser. Also wenn CDs selbstmachen, dann mit dem PC, wegen der Nachbearbeitungsmöglichkeiten.

CD-RW

Die Aufnehmbare und wieder löschbare CD. Im Prinzip gilt alles was auch schon über die CD-R gesagt wurde, nur dass man diese wieder löschen kann. Inzwischen gibt es auch HiFi-Brenner die dieses beherrschen.

Nachteile: Die CD-RW ist nur von den neuesten CD-Playern, und da auch nicht von allen, lesbar. DVD-Player siehe oben. Löschen geht nur ganz oder gar nicht!

Ansonsten siehe CD-R.

Fazit: siehe CD-R

MP3

Eigentlich handelt es sich hier gar nicht um ein Aufnahmemedium, sondern um ein Audiokomprimierungsverfahren (MPEG1 Layer 3). Mittels dieses Verfahrens werden die Audiodateien auf weniger als 10 % ihrer ursprünglichen Größe zusammengeschrumpft (bei einer Datenrate von 128 kbit/s). Das ganze natürlich, ähnlich wie bei ATRAC, "gehörrichtig". D.h. Stellen die das menschliche Ohr sowieso angeblich nicht hört (z.B.: leise von lauten Tönen überdeckte Töne) werden einfach herausgelöscht. Dies ist zugegebenermaßen sehr vereinfacht, trifft aber den wesentlichen Kern.

Diese geschrumpften Audiodaten lassen sich nun auch in einigermaßen erträglichen Geschwindigkeiten über das Internet downloaden.

Der Klang: Je nachdem mit welcher Bitrate gearbeitet wurde liegt der Klang irgendwo zwischen PC-tauglich und von der CD nicht zu unterscheiden. Ab einer Bitrate von 128 KBit ist der Klang sehr gut, darüber praktisch vom Original nicht zu unterscheiden, korrektes Rippen und ordentlichen Codec vorausgesetzt. Auch wenn viele gegenteiliges behaupten ;-).

Vorteile: Sehr kleine Audiodateien, daher geringe Anforderungen an Speichermedien, allerdings abhängig von der Bitrate (viele Bits=größere Dateien). Die Anzahl der verfügbaren Player ist praktisch unendlich. Die mobilen arbeiten mit kleinen Speicherkarten, internem Speicher oder kleinen Festplatten, welche man über den PC bespielen muss. Keine mechanischen Teile im Abtastvorgang (ausser bei denen mit Festplatte), daher sehr störunanfällig, praktisch fürs Jogging. Im Internet kann man sich kostenlos (ACHTUNG: Urheberrechte beachten - viele Angebote in den einschlägigen Tauschbörsen sind illegal und Sie machen sich durch das Herunterladen unter Umständen strafbar) und auch kostenpflichtig Musik (z.B. bei Musicload) herunterladen. Wo sich bei den Geräteherstellern zunächst hauptsächlich Firmen aus dem Computerumfeld tummelten, sprangen zwischenzeitlich auch die HiFi-Hersteller auf diesen Zug auf.

Pioniere aus dem HiFi-Lager waren Grundig und Philips .Zwischenzeitlich gibt es eigentlich Spieler jeglicher Art von fast allen Herstellern, beginnend mit den oben beschriebenen, CD-Portables mit MP3-Funktion, fast jeder neue DVD-Player beherrscht MP3 - natürlich auch die inzwischen zahlreichen portablen, Kombinationen aus CD-Playern und Festplattenspielern mit Platz für ganze CD-Archive. Der hippste und coolste ist natürlich Apples IPod, für den es auch massenhaft Zubehör und Anschlussmöglichkeiten an moderne Unterhaltungsgeräte zu Haus, im Auto oder sonstwo gibt.

Darüber hinaus werden in Zukunft wohl verstärkt wohnzimmertaugliche Multimediarechner und Streamingclients auf den Markt kommen, die dann die Musiksammlung und Filmsammlung in Verbindung mit der heimischen Anlage komfortabel verwalten und wiedergeben. Inzwischen beherrschen auch aktuelle AV-Receiver schon zunehmend den Netzwerkzugriff und das Streaming.

Auch der nachfolgend noch angelistete Nachteil der fehlenden Aufnahmegeräte scheint zu schwinden, erste Geräte die direkt an die Anlage angeschlossen im MP3-Format aufnehmen sind am Markt, aber immer noch sehr rar.

Zukunft: Viele spekulieren schon über das Ende von MP3, da immer höhere Internetbandbreiten und niedrige Speicherpreise auch nicht datenreduzierte Speicherung und Onlinevertrieb immer attraktiver erscheinen lassen. Mit Kompression mittels Codecs wie FLAC kann man originale Musikstücke auf ca. die Hälfte ihrer Größe komprimieren, ohne Datenverlust zu haben! Sprich - das Original lässt sich daraus 1:1 wieder herstellen, im Gegensatz zu MP3.

Persönlich glaube ich, dass das Format noch lange leben wird.

Nachteile: Grundlegender Nachteil ist immer noch das Fehlen eines Aufnahmegerätes zum Anschluss an die HiFi-Anlage. Daher ist immer der Umweg über den PC und/oder Internet nötig!

Fazit: Anfangs ein nettes Spielzeug aus dem Internet, hat sich inzwischen eine regelgerechte MP3-Hysterie entwickelt, welche im Verbund mit Tauschbörsen auch zu kopiergeschützten (UN-)CDs und zum deutlich verschärften Urheberrecht geführt hat. Wer sich aus den zahlreichen (illegalen) Quellen versorgt kommt dank inzwischen nahezu flächendeckender Internet-Flatrates auch immer zu billigen aktuellen Samplern oder auch zu raren Oldies, macht sich dabei allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit strafbar!

Hier noch die Variante an Geräten für die ich mich entschieden habe und mit der ich sehr zufrieden bin:

Für absolute Spitzenaufnahmen den DAT - Rekorder oder verstärkt halt der PC mit Brenner, oder neuerdings der PC direkt an der Anlage. Der mobile den MD-Recorder, wobei wir uns für damals für einen Winzling von Sharp entschieden haben, der über Lichtleiter am CD-Player angeschlossen ausgezeichnet aufnimmt und gleichzeitig als Walkman diente hat inzwischen ausgedient. Er wurde durch einen MP3-Player mit 20 GB Festplatte ersetzt. Mein 11 Jahre altes Tapedeck von Denon fristet inzwischen nur noch ein Schattendasein an der Zweitanlage, vielleicht mache ich mir mal die Mühe die alten Aufnahmen mittels PC auf CDs oder auch nur Festplatte zu bannen.

Ach ja, derer HiFi-Videorekorder haben wir auch noch drei, die dienen allerdings inzwischen nur noch ihrem ursprünglichen Sinne in Verbindung mit einer Surroundanlage und zum Schneiden unsere eigenen Videofilme. Letzterer Punkt wird inzwischen aber auch mittels PC und DVD-Brenner erledigt.

Last Update: 15.07.2017

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